

Die Klinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie und -psychotherapie wurde 1952 eröffnet. Seit 1990 hat sich die Klinik zu einer modernen, der regionalen Versorgung dienenden Einrichtung weiterentwickelt.
Sie gliedert sich in vier Bereiche:
Das Behandlungsspektrum umfasst alle psychischen Erkrankungen des Kindes- und Jugendalters, einschließlich Suchterkrankungen. Die Behandlung der uns anvertrauten Kinder und Jugendlichen ist multimodal ausgerichtet: neben sozialtherapeutischen und medikamentösen Unterstützungen kommen unterschiedliche an der jeweiligen Erkrankung orientierte psychotherapeutische Verfahren zur Anwendung.
In der Klinik wird besonderer Wert auf die schulische bzw. berufliche Wiedereingliederung gelegt. Neben der Klinikschule bestehen deswegen enge Kooperationen mit allen Schulformen in der Umgebung.
Die Klinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie und -psychotherapie wurde im Jahre 1952 eröffnet. Bis zur Wende 1989 war der überwiegende Teil der Behandlungsplätze mit geistig Behinderten belegt. Diese wurden bis 1996 schrittweise und sorgfältig begleitet enthospitalisiert.
Zwischen 1990 und 2004 hat sich die Klinik zu einer modernen, der regionalen Vollversorgung dienenden Einrichtung mit vier Stationsbereichen weiter entwickelt.

Seit 2005 wurde die Klinik nach und nach weiter ausgebaut, so dass sie jetzt am Hauptstandort Arnsdorf über eine Ambulanz und Tagesklinik verfügt. Darüber hinaus wurden auch an den Außenstellen Radebeul und Kamenz jeweils eine Ambulanz und eine Tagesklinik eingerichtet. Somit verfügt die Klinik über 57 stationäre und mehr als 30 teilstätionäre Behandlungsplätze.
Jährlich werden somit etwa 300 Patienten voll- und 130 Patienten teilstationär behandelt.
In den drei Institutsambulanzen der Klinik werden über 4.000 Behandlungen pro Kalenderjahr vorgenommen.
Die therapeutischen Schwerpunkte sind neben den allgemeinen kinder- und jugendpsychiatrischen Erkrankungen die Behandlung chronisch psychisch kranker Kinder und Jugendlicher, die Behandlung Minderjähriger mit Suchterkrankungen (legal und illegale Suchtstoffe) sowie die Behandlung Minderjähriger mit seelischen Erkrankungen bei vorliegender geistiger Behinderung. An der Klinik besteht die Voraussetzung für eine Behandlung unter Freiheitsentzug, darunter 20 stationäre Behandlungsplätze mit Entweichungssicherung.
Das Einzugsgebiet umfasst ca. 660.000 Einwohner der rechtselbischen Stadtbezirke von Dresden, des Landkreises Sächsische Schweiz/Osterzgebirge, des westlichen Teils des Landkreises Bautzen (u.a. Kamenz, Neukirch) und des östlichen Teils des Landkreises Meißen (u.a. Radebeul, Coswig, Großenhain), denen wir Vollversorgung anbieten.
Es bestehen Kooperationen mit Nachbarkliniken des Fachgebietes. Ein Großteil der zuvor stationär behandelten Minderjährigen wird in den Ambulanzen der Klinik weiterbehandelt.