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Die Bedeutung der Immunveränderung nach einem Schlaganfall für Hirn und Körper

Prof. Dr. Andreas Meisel spricht als Gastreferent im Arnsdorfer Kolloquium zur Bedeutung der Immunveränderung nach einem Schlaganfall für Hirn und Körper.
Die zerebrale Ischämie verursacht eine rasche eintretende temporäre Suppression der peripheren Immunität, die zu den beim Schlaganfall häufigen bakteriellen Pneumonien und Blasenentzündungen führen. Mechanistisch spielt das autonome Nervensystem die zentrale Vermittlerrolle zwischen akutem ZNSSchaden und den Zellen des innaten wie adaptiven Immunsystems. Diese neuronalen und immunologischen Verbindungen von Hirn und Körper, insbesondere zur Lunge und dem Darm haben wahrscheinlich auch eine wichtige klinische Bedeutung im Rahmen der Neuroinflammation des ischämischen Hirns und damit für die langfristige Prognose nach Schlaganfall.
Auf Basis des besseren Verständnisses werden derzeit immunmodulatorische Strategien für die Behandlung des Schlaganfalls entwickelt.

Einladung

17.09.2019

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