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Fachtag der Kinder- und Jugendpsychiatrie mit großer Resonanz

Am Freitag waren im 200-Personen fassenden Kulturhaus des Sächsischen Krankenhauses Arnsdorf alle Plätze besetzt. Zur Fachtagung „DAZWISCHEN – die „Schwierigsten“ in den Hilfesystemen der Jugendhilfe und der Kinder- und Jugendpsychiatrie waren viele Vertreter der verschiedenen Hilfesysteme der Kinder- und Jugendhilfe zusammengekommen, um sich in Vorträgen und Workshops über die derzeitige Situation und die Weiterentwicklungen auszutauschen.
In den Arbeitsgruppen  kamen Referenten, Repräsentanten der Jugendhilfe und des Ministeriums miteinander sehr anregend ins Gespräch. Dabei ging es immer wieder darum, wie man enger zusammenarbeiten könne und konkret um die Idee einer psychiatrischen Sprechstunde in den Hilfeeinrichtungen wie im Brandenburgischen unter dem Titel „Never walk alone“ erprobt.
Kinder- und Jugendhilfeeinrichtungen wünschen sich klarere Absprachen – vor allem eine langfristige Absprache mit gestalteten Übergängen. Aus Kliniksicht wurde dafür Verständnis geäußert, aber auch um Nachsicht gebeten, wenn Notfälle bei Bettknappheit zu akutem Entlassungsdruck führen. Es scheint hier unterschiedliche Definitionen für Begrifflichkeiten wie „Notfälle“ aus Sicht der Sozialpädagogik und einer KJP-Klinik zu geben.
Um mit den für die Arnsdorfer KJP zuständigen Jugendämtern enger in Kontakt zu kommen, wurden bereits erste Terminabsprachen für Kooperations- vereinbarungen getroffen.
Ein besonderer Dank für die Organisation und Ausgestaltung des Fachtags gebührt dem Vorstand des Fördervereins sowie der Rockband „The Birkners“ des Hauses am Karswald, die zum Auftakt der Veranstaltung fulminant aufspielte. Insbesondere ist Frau Grahl zu danken, die mit Ihrem hohen persönlichen Einsatz und in Zusammenarbeit mit Chefarzt Dr. Bielas die Veranstaltung erst ermöglichte.

Foto im Kulturhaus (v.l.n.r.): Prof. Dr. Tobias Fröschle Universität Siegen, Bürgerliches Recht mit dem Schwerpunkt Familienrecht einschließlich freiwillige Gerichtsbarkeit und Kinder- und Jugendhilferecht; Prof. Dr. Hubertus Adam, Martin Gropius Klinik Eberswalde, Chefarzt der Klinik für Psychiatrie, Psychotherapie und Psychosomatik des Kindes- und Jugendalters; Dr. Hannes Bielas, Chefarzt der Klinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie Arnsdorf und Prof. Dr. Nicole Rosenbauer, Evangelische Hochschule Dresden



27.09.2019

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