Allgemeine Psychiatrie - Akutpsychiatrischer Bereich

Der akutpsychiatrische Bereich umfasst 2 geschützte Stationen (A 6/0 und A 6/1) mit je 18 bis 20 Betten in Ein-, Zwei- und vereinzelt Dreibettzimmern mit Dusche und WC und eine offene Station (B 1/1) mit 18 bis 20 Betten in Zweibettzimmern und vereinzelt Dreibettzimmern mit Dusche und WC. In diese Station integriert sind auch tagesklinische Plätze. Perspektivisch wird auf einer geschützten Station /1 ein psychiatrischer Intensivbereich geschaffen und in diesem Zusammenhang eine geschützte Station in eine weitere offene Station umgewandelt werden.

Auf den akutpsychiatrischen Stationen werden Patienten in Krisensituationen und mit den unterschiedlichsten psychiatrischen Krankheiten und Störungen nach eingehender Diagnostik behandelt.

Für die Diagnostik stehen ergänzend zur klinischen Beurteilung und testpsychologischen Verfahren die Labormedizin und die Bildgebung (MRT, CT) zur Verfügung. Die Differentialdiagnostik erfolgt ferner in Kooperation mit unserer Neurologischen Klinik inklusive fachärztlicher internistischer Mitbeurteilung.

Das Team auf den Stationen besteht aus Ärzten, Psychologen, Sozialarbeitern, Fachpflegekräften, Ergotherapeuten und Physiotherapeuten. Die Therapie basiert auf psychotherapeutischen, medikamentösen und soziotherapeutischen Behandlungsstrategien. Bei der psychotherapeutischen Behandlung liegt der Schwerpunkt auf der Verhaltenstherapie. Psychoedukation wird in Form von Einzel- und Gruppenveranstaltungen durchgeführt. Die medikamentöse Therapie basiert auf den aktuellen AWMF-Leitlinien. An biologischen Verfahren wird dem Patienten ferner bei entsprechender Indikation (d.h. medizinisch angebracht) die sehr wirksame und heutzutage nebenwirkungsarme Elektrokonvulsionstherapie (EKT) angeboten. Die Ergotherapie wird auf den Stationen selbst und zusätzlich in einer größeren Abteilung auf dem Krankenhausgelände angeboten.

Kunst-, Musik-, Bewegungs- und Sporttherapie sind weiter Elemente der Behandlung. Der Sozialdienst hat eine enge Zusammenarbeit mit den Sozialpsychiatrischen Diensten (SPDI) und weiteren den Patienten unterstützenden Institutionen.